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Seit
2005 gibt es uns, die "Afro-Deutsche Spielgruppe
Berlin", ein monatlicher Treffpunkt für bikulturelle
Familien und alle interkulturell Interessierten, in dem afro-deutsches
Leben sichtbar wird.
"Mama, ich will nicht mehr braun sein!" Entstanden ist
unsere Gruppe aus der Initiative einer Mama, die ihrer damals dreijährigen
Tochter den intensiven und regelmäßigen Kontakt zu anderen
afro-deutschen Kindern ermöglichen wollte und selbst auch den
Austausch suchte.
Während der vergangenen Jahre war zu beobachten, dass Afrodeutsch-Sein
eine eigenständige Identität und Kultur bedeutet. Eine,
die die unterschiedlichen Seiten der elterlichen Herkunft auf respektvolle
und positive Weise einschließt und die weiter wächst.
"Vielfalt feiern!"
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Im
interkulturellen, monatlichen Treff geht es uns schwarzen und weißen
Eltern darum, die Vielfalt anzunehmen und zu leben. Für die Kinder
soll es
ein Ort der Bestärkung sein, was man zu Neu-Deutsch
so schön "Empowerment" nennt. Uns
ist wichtig, sensibel für den interkulturellen Alltag und seine
Herausforderungen zu sein, unseren Kindern den Zugang zur breitgefächerten
Afro-Kultur auf spielerische, unterhaltsame, manchmal auch
lehrreiche Art und Weise zu zeigen, sowie ihnen nahe zu bringen, ihre
Wurzeln stolz zu erleben. Zwei Methoden bilden die Basis: globales
Lernen und kulturelle Bildung (arts-in-education).
Wir Eltern, ob verheiratet, getrennt lebend, alleinerziehend oder
Patchwork-family, setzen uns mit familiären, kulturellen und
auch gesellschaftlichen Erfahrungen unserer Familien auseinander,
auch
jene, die nicht erst mit dem Beginn einer interkulturellen Beziehung
entstanden sind.
Unter anderem ist damit das Spektrum der Erfahrungswelt von Nicht- |
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